Anlagen-Audit & Leistungsanalyse
Wo steht die Anlage wirklich? Durchsatz, Ausbeute, OEE, Uptime, Energie und Kosten je Tonne — gemessen, nicht geschätzt. Ergebnis ist ein priorisierter Maßnahmenplan mit bezifferten Potenzialen.
Schwerpunkt Post-Consumer-Recycling
Viele PCR-Anlagen laufen unter ihren Möglichkeiten: zu wenig Durchsatz, schwankende Qualität, zu hohe Kosten je Tonne. Wir kennen beides — den Anlagenbau und den Betrieb. Und wir bringen Recyclinganlagen vor Ort dorthin, wo sie wirtschaftlich sein müssen. Über 400.000 Tonnen Jahreskapazität haben wir bereits begleitet.
Die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) schreibt ab 2030 verbindliche Mindestanteile an Post-Consumer-Rezyklat in Kunststoffverpackungen vor — je nach Anwendung bis zu 30 Prozent, mit weiter steigenden Quoten bis 2040. Gleichzeitig zeigen Branchenstudien: In Deutschland fehlen bis 2030 mehrere Hunderttausend Tonnen Rezyklat pro Jahr, weil zu wenig Kapazität in ausreichender Qualität verfügbar ist.
Das Problem ist selten die Anlagentechnik allein. Es ist das Zusammenspiel aus Inputqualität, Sortiertiefe, Prozessführung und Organisation. Genau hier setzen wir an — nicht mit Konzeptpapieren, sondern vor Ort an der Linie.
„Eine PCR-Anlage ist erst dann gut, wenn ihr Output ohne Diskussion in Spritzguss oder Extrusion läuft — Tonne für Tonne, Monat für Monat."
Die Anlage erreicht die zugesagte Tonnage nicht.
MFI, Farbe, Geruch oder Restfeuchte laufen aus der Spezifikation.
Energie, Personal und Ausschuss fressen die Marge.
Das Rezyklat erzielt nicht den Preis, den es erzielen könnte.
Die Instandhaltung reagiert, statt zu verhindern.
Neue Linien kommen nicht aus der Anlaufphase heraus.
Vorsortierung, Zerkleinerung, Waschen, Trocknung, Flakesortierung, Regranulierung, Mischen und Absacken: Wir kennen jede Stufe der PCR-Wertschöpfungskette aus der Praxis — und heben an jeder Stufe Produktivität, Uptime, Verfügbarkeit und Ausbeute. Denn die schwächste Stufe bestimmt das Ergebnis der gesamten Anlage.
Hier entscheidet sich, was am Ende möglich ist. Wir erhöhen Verfügbarkeit und Ausbeute der Vorsortierung, schärfen Input-Spezifikationen und reduzieren Störstoffe, bevor sie in der Kette Kosten verursachen.
Durchsatz, Korngröße und Energieeinsatz im Gleichgewicht — mit stabilen Standzeiten und hoher Verfügbarkeit der Zerkleinerung als Grundlage für alle folgenden Stufen.
Vorwäsche, Kaltwäsche, Heißwäsche oder Laugenwäsche — die richtige Waschstrategie hängt von Input und Zielqualität ab. Wir optimieren Reinigungsleistung, Wasser- und Energieeinsatz und die Ausbeute jeder Waschstufe.
Restfeuchte ist einer der unterschätzten Qualitätsfaktoren der nachfolgenden Extrusion. Wir bringen Trocknungsleistung, Energieverbrauch und Durchsatz in ein wirtschaftliches Verhältnis.
Trennschärfe und Reinheit der Flakes bestimmen den Wert des Regranulats. Wir steigern Sortierleistung und Ausbeute — abgestimmt auf die Spezifikation, die der Markt bezahlt.
Regranulierung mit Ein- und Doppelschneckenextrudern, Entgasung und Schmelzefiltration: Hier entsteht die verkaufsfähige Qualität. Durch gezielte Compoundierung werten wir Rezyklat zum Werkstoff mit definierten Eigenschaften auf — Upgrading statt Downcycling.
Homogene Chargen, verlässliche Spezifikationen, sauberes Handling bis Big Bag, Absackung oder Silo — damit die Qualität, die die Anlage produziert, auch beim Kunden ankommt.
Wo steht die Anlage wirklich? Durchsatz, Ausbeute, OEE, Uptime, Energie und Kosten je Tonne — gemessen, nicht geschätzt. Ergebnis ist ein priorisierter Maßnahmenplan mit bezifferten Potenzialen.
Rezyklat verkauft sich über verlässliche Spezifikationen. Wir etablieren durchgängige Qualitätssicherung vom Input bis zum Output — damit aus Schwankung Verlässlichkeit wird und aus Verlässlichkeit Preis.
Neue Linien zügig aus der Anlaufphase fahren, bestehende Anlagen hochskalieren — bis zur Nennleistung und, wo die Anlage das Potenzial hat, darüber hinaus. Inklusive Organisation, Schichtmodellen und Instandhaltung.
Wir beraten Verarbeiter bei recyclingfähigem Produktdesign und prüfen für Investoren die Wirtschaftlichkeit von Recyclingvorhaben — technische Due Diligence aus der Praktikersicht, nicht vom Papier.
Vor jedem Recycling steht die Sortierung — und mit ihr die Wirtschaftlichkeit der gesamten Kette. Wir kennen LVP-Sortieranlagen im Detail: von Annahme und Tiefsilo über Siebtechnik, Windsichter, ballistische Separatoren und NIR-Sortierer bis zur manuellen Sortierung, der Transporttechnik und der internen Logistik bis zum Abtransport.
Optimierung der bestehenden LVP-Sortieranlage eines führenden deutschen Entsorgungsunternehmens im laufenden Betrieb — in rund vier Monaten, vor Ort.
Angefasst haben wir die gesamte Prozesskette: Siebtechnik, Windsichter, ballistische Separatoren, NIR-Sortierer und manuelle Sortierung ebenso wie die Transporttechnik und die interne Logistik vom Tiefsilo bis zum Abtransport der Fraktionen. Denn eine Sortieranlage ist nur so schnell wie ihr langsamstes Glied — und nur so gut wie ihre unsauberste Fraktion.
Referenzprojekte in 2 bis 6 Monaten — immer vor Ort, immer beide, immer nur ein Projekt gleichzeitig. Ein Teil unserer Vergütung ist an den wirtschaftlichen Erfolg gekoppelt.
Wir messen die Anlage im laufenden Betrieb: Durchsatz, Ausbeute, Qualität, Kosten je Tonne. Keine Vermutungen — belastbare Zahlen als Ausgangspunkt.
Jede Maßnahme mit beziffertem Potenzial und klarer Verantwortung. Zuerst das, was am schnellsten wirkt — Liquidität schlägt Eleganz.
Wir moderieren nicht, wir setzen um — an der Linie, mit den Schichten, mit der Instandhaltung. Bis die Wirkung im Kennzahlensystem sichtbar ist.
Kennzahlen, Routinen und Verantwortlichkeiten, die bleiben, wenn wir gehen. Der Effekt muss wiederkehrend sein — sonst war es kein Erfolg.
Sieben Anlagenprojekte in sechs Ländern — vom Post-Consumer-Polyolefin bis zur LVP-Sortierung. Konkrete Ansprechpartner aus den Projekten nennen wir auf Anfrage für ein persönliches Gespräch.
PCR steht für Post-Consumer-Rezyklat: Kunststoff, der nach der Nutzung durch Endverbraucher gesammelt, sortiert und wiederaufbereitet wurde — etwa aus Leichtverpackungssammlungen. Im Unterschied dazu stammt Post-Industrial-Rezyklat (PIR) aus Produktionsabfällen. PCR ist technisch anspruchsvoller, weil das Eingangsmaterial stärker verschmutzt und gemischt ist — und genau deshalb entscheidet die Prozessführung über die Wirtschaftlichkeit.
LDPE, HDPE, PP, PS, PET und gemischte Polyolefine (MPO) — entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Vorsortierung, Zerkleinerung, Waschen, Trocknung, Flakesortierung, Regranulierung mit Ein- und Doppelschneckenextrudern inklusive Entgasung und Schmelzefiltration sowie Compoundierung. Unsere Referenzanlagen reichen von 15.000 bis 130.000 Tonnen Jahreskapazität.
Unsere Referenzprojekte lagen zwischen 2 und 6 Monaten — abhängig von Anlagengröße und Aufgabenstellung. Wir arbeiten immer vor Ort und übernehmen nur ein Projekt gleichzeitig, damit die volle Aufmerksamkeit einem Kunden gehört.
Ja. PCR-Referenzprojekte haben wir unter anderem in Deutschland, Österreich, Italien, Spanien, den Niederlanden und den USA umgesetzt.
Wir beraten nicht nur — wir setzen um. Beide Geschäftsführer sind während des gesamten Projekts vor Ort, übernehmen operative Verantwortung und koppeln einen Teil der Vergütung an den wirtschaftlichen Erfolg. Das Ergebnis muss sich in Ihren Kennzahlen zeigen, nicht in unseren Folien.
Ja. Wir prüfen die Wirtschaftlichkeit von Recyclingvorhaben und Beteiligungen aus der Praktikersicht — von der technischen Due Diligence bis zur operativen Begleitung nach dem Einstieg. In der Sprache, die Investoren und Banken verstehen.
Ein erstes Gespräch kostet nichts — und Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung, ob und wo wir Potenzial sehen. Ohne Umwege, ohne Vorzimmer.
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